
„Un jetzat e bissl in minna eigene G’heimsproch (s’wird denk ich weder schwäbisch noch badenisch werre – denn ich kann ja beides nit) 🙂 🙂 🙂
Die zwei Litt, die des Center organisiered un der Ma, der mich abgeholt hätt blicked ständig uf min Tablet und wissed inzwischen des ich a blog hab un sin natürlich neugierig. Sie lesend mit und versuchet im Netz zu überxsetze was ich hier schrieb.
Ich werd einfach hin und wieder mol a falscher buchxstab (xyz) mit i’baue wenn ich net will dass sie es verstehyn un Google dann a bissl verrückt spielt. hihi
Sie verxplanen mich für viel zu viel Ystunden – es macht mir ja Spaß, aber sie wissen glaube ich garnicht, dass ich nur ydrei bis vier arbeiten müsste (anstatt manchmol sechs) – und nur funf und kei sechs Txage pro Woch‘ – will aba abwarte wie’s wittergeht und dann zum richtige Zittpunkt ebbs sagen“
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Barkot und das Internet
… zwei Dinge die anscheinend „noch“ nicht gut zusammenpassen. Erst war es das schlechte Wetter und jetzt ist es wohl zu heiß! hähä!
Im Computer-Center gibt es – falls das Internet sich mal die Ehre gibt vorbei zuschauen – nur ein sehr langsames Wifi. Keiner der 5 Computer ist ans Netz angeschlossen. Das Center ist nur 2 min von meinem Zimmer entfernt und so laufe ich auch mal vorbei – wenn ich nicht unterrichte (bisher morgens von 9 – 11 Uhr) um zu sehen ob es ein guter Moment ist und ich eventuell ein paar Nachrichten empfangen bzw senden kann.
Um meinen Blog zu aktualisieren (den Text schreibe ich offline), Bilder hochzuladen und einzufügen brauche ich ne Weile eine „standhafte“ Leitung – und die Weile wird umso länger umso langsamer das Wifi ist. Ich habe glaube ich 3 Tage lang versucht den letzten Beitrag hochzuladen. Das ist total ärgerlich.
Hier in Barkot bekommt kein Fremder eine Sim-Karte (ich hatte mich informiert und gelesen, dass es kompliziert aber nicht unmöglich ist). Naja – inzwischen hat Uscha auf den Namen des 85jährigen Großvaters für mich eine Sim-Karte beantragt. Ich habe sie auch schon 😉 aber es soll wohl ein oder zwei Tage dauern bis sie aktiviert ist.
Ein folgenschwerer Ausflug
Anita und ihr Bruder waren sehr aufgeregt. Zum einen hatten sie ihren Lehrer Naveen sowie zwei Fremde im Schlepptau und zum anderen leben sie die meiste Zeit in Barkot bei Verwandten weil sie hier die Schule besuchen und freuten sich auf ihre Eltern.
Wie überall wurden wir herzlich empfangen und erstmal mit Essen und Tee versorgt. Das „Restaurant“ erwies sich als ein Essensstand an der Straße mit ein paar Holzbänken und wackeligen Plastikstühlen (leider kein Bild – aber eben nur ein Holzverschlag mit Plastikplanen). Gäste werden immer bedient und essen unter sich – erst danach essen die Gastgeber und dann auch an einem anderen Platz. Continue reading „Ein folgenschwerer Ausflug“
Working as a volunteer

Ich habe meine Pläne geändert. Laos, Vietnam und reisen von Ort zu Ort ist mir im Moment nicht wichtig.
Im Tempel haben 5 Leute „Freiwilligenarbeit“ geleistet und ich fand das Prinzip, Arbeit gegen Unterkunft, sehr interessant. Auf der workaway-website Hier genaueres: www.workaway.info gibt es sehr viele Angebote und für mich stand schnell fest, dass ich nicht irgendwo in Hostels/Restaurants/Herbergen mit Touristen arbeiten möchte – sondern da wo Hilfe wirklich gebraucht wird.
Weiterreise nach Barkot – Nord Indien – Himalaya
Inzwischen bin ich schon 4 Tage in Barkot, Aber es war alles so dermaßen hektisch, dass ich erst jetzt schreiben kann.
Irgendwie schade, denn ich habe in den vergangen Tagen soviel erlebt und oft gedacht: Oh! das muss ich unbedingt erzählen. Jetzt ist es nicht mehr so einfach meine Gedanken zusammen zufassen aber ich will es versuchen:
Ich hatte es mir gerade in dem Cafe gegenüber des Flughafen in Phnom Phen gemütlich gemacht – als ein Platzregen, Donner und Sturm los brach. Werbeaufsteller flogen durch die Luft, überall knallte und schepperte es, das Wasser stand zentimeterhoch auf der Straße und meine Check-In Time rückte immer näher. Mein kambodschanischer „Tom und Jerry“-Regenschirm hätte es keine 2 Sekunden überlebt – also musste ich warten. Continue reading „Weiterreise nach Barkot – Nord Indien – Himalaya“
Abschied vom Vagabond Temple
Es geht weiter – aber nach 8 Wochen kommt mir das noch sehr „unwirklich“ vor.
Sehr viel Zeit bereits Tage vorher „melancholisch“ zu werden hatte ich nicht. Im Moment sitze ich in einem Cafe vor dem Flughafen in Phnom Phen und kann garnicht so recht beschreiben wie es mir geht. Der Abschied heute früh war tränenreich.

Ich werde diese Zeit und diese Gemeinschaft im Vagabond Temple nie vergessen. Ich fühle die Veränderung und sehr beeindruckt und gestärkt hat mich das was mein Lehrer Kobi vor versammelter Mannschaft gesagt hat als er sich von mir verabschiedete: „You became my spirituell Teacher“.
Ich wollte anfangen meine Erfahrungen zusammen zu fassen – aber ich merke, dass das so zwischen Bus und Flug nicht der richtige Zeitpunkt ist (ich sitze nämlich gerade vorm Flughafen in Phnom Penh)
Ich freu mich auch die Weiterreise und auf mein neues Abenteuer!!!
P.S.: Ich hatte am Sonntag morgen meinen ersten „Patient“ – ich bin nämlich jetzt ein Pranic-Healer (mehr dazu ein anderes Mal)
It’s movie time!
Vagabond Temple in Sihanoukville
Tuk-Tuk-Kartell und andere Dinge…
Samstag abend nach einem Abendessen am Otres Beach haben wir Bekanntschaft mit einem kleinen Tuk-Tuk Kartell gemacht! Wir waren spät dran und mussten um 23:00 Uhr zurück im Vagabond Temple sein (dann werden die Tore abgeschlossen – aber nur Samstags! sonst um 21:00 Uhr).
Als wir aus dem Lokal rauskamen war die Gegend wie ausgestorben. In der Hauptsaison sieht das da bestimmt anders aus denn an diesem Strand steht ein Restaurant, eine Bar an der anderen. Aber kein Touri mehr unterwegs und vor allem nur schlafende oder karten-spielende Tuk-Tuk Fahrer (es überraschte mich sehr, dass die Fahrer teilweise in Hängematten IN ihrem Tuk Tuk schlafen). Sie verlangten den dreifachen Preis, aber obwohl wir schon viel zu spät dran waren sind wir nicht drauf eingegangen.
Überraschende Diagnose
Ich habe am Montag 2 Frauen ins Krankenhaus begleitet. Sie hatten die gleichen Symtome wie ich vor einiger Zeit, aber ich glaube es ging ihnen noch schlechter. Eine 35-jährige dänische Krankenschwester hat es ganz besonders schlimm erwischt (und sie war auch „ängstlich“ weil sie doch tatsächlich das erste Mal in ihrem Leben ein Krankenhaus als Patient betreten musste. Bei beiden wurde Blut abgenommen und der Doktor sagte mir, die beiden haben das gleiche was ich hatte: Thyphus! …..
Mal eine andere Seite von Cambodia – Koh Rong Samloem
Nachdem ich ja hier nicht wirklich „rumkomme“ und eigentlich nur den Temple, den Coffee-Shop im Hotel, den Independence Strand und dieses Städtchen hier kenne war es mal an der Zeit für einen Ausflug. Und zwar auf die Insel Koh Rong Samloem. Wie man sieht hat es sich gelohnt. Es scheint mir noch ein sehr ruhiges Fleckchen Erde zu sein. Ganz sicher kann ich mir da natürlich nicht sein, weil ich nur etwa 6 Stunden dort verbracht habe, aber es sah mir nichts nach „Party“ und „High-Life“ aus. Aus den wenigen Restaurants war nur im Vorbeigehen dezente ruhige Musik zu hören. Continue reading „Mal eine andere Seite von Cambodia – Koh Rong Samloem“
„I want to cook for you“
Nachdem ich mich jetzt wochenlang elegant „raus geredet“ hab – fiel mir keine höfliche Antwort mehr ein um die Einladung des Müllmanns Lord abzulehnen. Ich brauche bestimmt nicht erklären warum sich mein Magen allein bei der Vorstellung schon verkrampft hat.
Lord wohnt in diesem Haus mit seiner Frau, seinem 6 Wochen alten Sohn, seiner Schwester und einer Schwägerin.
In den „Slums“ von Shianoukville
Das „Via Del Campo Children’s house“ gibt den ärmsten der Armen eine Chance auf eine bessere Zukunft.
Mit 4 Tuk Tuks sind wir gestern vormittag durch den, nachts angeblich gefährlichsten Teil der Stadt gefahren. Wir waren wohl die Attraktion des Monats! 20 „Western People“ auf dem Weg zu einer Schule. Auf dem ganzen Weg durch die Slums haben wir nur freudig überraschte Gesichter gesehen. Uns wurde von allen Seiten zugewinkt.
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auf dem Weg der Besserung!
das Antibiotikum schlägt an und es sieht so aus als müsste ich nicht nochmal zum Zahnarzt. Auch mein Magen hat sich beruhigt, ich hab viel geschlafen und bin ganz gemütlich spazieren gegangen. Heute ist wieder „Verwöhntag“ und ich werde mal sehen ob ich heute in der Stadt ein bisschen Fisch esse.
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Ist wohl nicht meine Woche…
eigentlich hätte ich ja echt viel zu erzählen! Zum Beispiel von meiner Teilnahme (als Versuchkaninchen) an einem viertägigen Reiki-Healing-Level2-Kurs, von meinem Tantra Workshop, von der Müllmann-Family (,der ich wahrscheinlich eine Matraze kaufen werde) oder einem israelischen Flötenspieler – der Herzen berührt, von der Dragenfly vor meiner Tür und natürlich auch mal ein bißchen über die Menschen, die hier mit mir leben. ABER! mir ist diese Woche – auf folgenden Gründen – nicht unbedingt nach „schreiben“….
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Sonntag – the day „off“
Schon etwas komisch im Urlaub von einem freien Tag zu sprechen – aber wir freuen uns alle drauf. Ich hab heute sogar bis 7 Uhr geschlafen! Dann Frühstück und danach mit ein paar Leuten rüber ins Hotel zum Kaffee trinken. Den Vorsatz nur vegan zu essen und auch auf Zucker zu verzichten halten viele durch, nur beim Koffein machen viele schlapp. Ich auch 😉 wenigstens einen am Vormittag (meinen Nachmittag-Eiskaffee hab ich wieder gestrichen, weil ich gleich drauf nachts nicht mehr schlafen konnte). Continue reading „Sonntag – the day „off““
Purification Ceremony
Es geht mir inzwischen viel besser. Pünktlich zu unserer wöchentlichen Purification Cermony (Reinigung) ist auch mein Körper gut „gereinigt“ bzw durchgespült. Leider konnte ich aber noch nicht wieder daran teilnehmen – aber so war ich in der Lage ein kleines Video aufzunehmen (leider ist nicht viel drauf zu erkennen – ich konnte natürlich nicht mal kurz das Licht einschalten – aber ich hoffe es bringt die schöne Stimmung etwas rüber). Continue reading „Purification Ceremony“
Mich hat’s erwischt
Ich liege flach 🙁 Krämpfe, Durchfall und gestern noch Fieber und Schüttelfrost – fühle mich miserabel. Mir tut irgendwie alles weh. Bin hier aber nicht die einzige der es so geht. Werde mit Kokosnüssen versorgt und heute Abend will ich – nach 2 Tagen nur trinken – auch versuchen ein bisschen Reis zu essen.
Regenzeit
Nachdem es vom ersten bis zum zweiten Regen 10 Tage gedauert hat, regnet es jetzt jeden Tag. Am stärksten ist es Nachts und das Prasseln auf meinen Dach ist teilweise ohrenbetäubend. Beim ersten richtigen Sturm sind die großen Kokospalmen-Wedel (-blätter ?) aufs Dach gefallen und ich aus dem Schlaf ans Fussende gesprungen weil ich dachte gleich stürzt mein Hüttchen ein. Man soll ja seinen Puls jeden Tag mind einmal bis an die Max-Grenze bringen. Das war also für diesen Tag damit erledigt.
aus 4 mach 8 !
Ich habe mich entschieden länger als geplant zu bleiben. Die Erfahrung hier ist für mich im Moment viel wichtiger als das weiter reisen. Für die nächsten 4 Wochen habe ich einen Discount bekommen und kann in meinem Hüttchen bleiben. Ich habe es diese Woche das erste Mal geschafft tatsächlich zu meditieren und es war ein wirklich überwältigendes Gefühl als ich nach gefühlten 10 min auf die Uhr gesehen und gemerkt habe, dass ich 40 min in mir versunken war.
…and action!!!
Chris Castro bleibt 4 Wochen im Tempel und dreht dafür einen kleinen Werbefilm über die Möglichkeiten hier. Es ist faszinierend wie schnell er aus kleinen Aufnahmen eine ganze Videosequenz zusammen zaubert. Er hat schon viel Erfahrung und ist schon sehr sehr viel rumgekommen. Meine Rolle ist ein bisschen kleiner als die einer Krimi-Leiche, denn man sieht nur meine Füße und meinen Sarong 😉 (ich hätte sonst aber auch nicht mitgemacht). Trotzdem war das harte Arbeit! Um 11 Uhr – für 30min – bei 35 Grad im Sand und in der prallen Sonne! Ich bin sehr auf das Endergebnis gespannt – besonders weil ich ja alle kenne, die drin vorkommen. Ich werde dann hier einen Link posten.
(und ja ich weiß…. ich sollte auch mal auf einem meiner Bilder drauf sein…. Kommt noch…grins)


