Seit Montag lerne ich wieder. Einmal im Jahr findet hier ein Reiki-Master und -Lehrer Kurs statt und ich nehme daran teil. Das ist jetzt zwar etwas rasch nach den letzten 2 Kursen, aber da ich ein „Wiederholer“ war und jetzt ein klein wenig Erfahrung sammeln konnte – darf ich teilnehmen.
Ganz besonders freue ich mich über Ayleen und Andrea. Wir haben letztes Jahr den Level 1 und 2 zusammen gemacht. Das Wiedersehen war schön und es ist toll sich hier wieder zu treffen. Außer uns ist noch Dillon (ein Holländer) dabei. Und das sind alle! Wir sind also nur zu viert. Continue reading „Auf dem Weg zum „Reiki-Master“ 😉 VERSION 2.0 ;)“
The Second Arrow (Der zweite Pfeil)
Umringt von Buddhismus, Lebensweisheiten und Life-Coaching möchte ich gerne folgendes Gleichnis mit euch teilen:
Der Buddha fragte einmal einen Schüler: „Wenn jemand von einem Pfeil getroffen wird, ist das schmerzhaft?“ Der Schüler antwortete: „Ja – ist es.“ Der Buddha fragte dann: „Und wenn ihn ein zweiter Pfeil dort trifft, schmerzt das dann noch mehr?“ Der Schüler erwiderte wieder: „Ja – tut es“
Der Buddha sagte darauf folgendes: „Im Leben können wir den ersten Pfeil nicht immer kontrollieren. Allerdings ist der zweite Pfeil unsere Reaktion auf den ersten. Und mit diesem zweiten Pfeil kommt unsere Freiheit der Wahl“ Continue reading „The Second Arrow (Der zweite Pfeil)“
Gute Sachen, schlechte Sachen!
Hier mal eine kleine Auflistung, der alltäglichen Dinge, über die ich mich freue und über die ich mich doch ein wenig 😉 ärgere:
Sehr gut: Bite away – Stichheiler
Mein absoluter Favorit! Ade, Fenistil, Soventol oder wie auch immer die Insektenstich-Cremes heißen. Ich werde nie wieder ohne dieses Teil in Urlaub fahren. Man hält es direkt auf den Stich, muss dann einen kleinen Schmerz ertragen – das Ding wird nämlich heiß – und schon juckt es nicht mehr. Je nachdem wo man das Teil „ansetzen“ muss – besonders im Gesicht – kann da schon einmal ein kleines Tränchen fließen, aber das Resultat ist es auf jeden Fall wert. Ich bin jetzt schon so oft gestochen worden, aber habe keinen Stich aufgekratzt. Continue reading „Gute Sachen, schlechte Sachen!“
Stop and smell the roses
Heute früh saß ich bei meinem Eiskaffee im Khmer Hands und wollte anfangen meinen nächsten Blogeintrag zu schreiben. In meinem Kopf schwirrten viele Dinge rum, zu viele, und so fand ich keinen Anfang. Ich sitze also – angestrengt denkend – so rum und Chris kommt und fragt mich wie es mir geht und was ich denn heute so mache und vorhabe. Tja – im Augenblick – und ich zeige auf das leere Blatt – mache ich gar nichts – leider! Nachdem ich ihm erklärt hatte, dass ich versuche einen Blogeintrag zu schreiben, sagt er lächelnd: „Don’t think too much. Just stop and smell the roses“. Das ist wohl eine übliche amerikanische Redewendung. Was mich an diesem Satz besonders verwundert hat, war, dass es genau das Thema der „Dharma Talks“ der letzten Woche war. Nur da hieß es „Notice stuff now“. (Und schon hatte ich meinen Anfang) Continue reading „Stop and smell the roses“
Darf ich kurz vorstellen….
Blöde Kuh!? ;)
Auf meinem Weg zum Meer oder zu dem kleinen Laden an der Ecke – einer Wellblech-Bretter-Bude – begegne ich häufig dieser Kuh! Sie grast dort und ist nicht, wie bei anderen Kühen hier, häufig zu sehen, mit einem Seil irgendwo festgebunden. Ich glaube sie ist noch sehr jung, vielleicht eine Teenager-Kuh? Sie läuft mir nicht selten hinterher. Diese „Nähe“ ist mir jedoch etwas unheimlich und ich versuche sie zu ignorieren, indem ich geradeaus schaue und einfach weiter laufe. Sie scheint aber einsam zu sein und lässt sich diese Missachtung nicht immer gefallen. Continue reading „Blöde Kuh!? ;)“
Multi-Kulti Christmas und anderes ;)
So viele Nationen, so viele Religionen und alle zusammen haben wir das christliche Weihnachten gefeiert.
Wie einfach es doch sein kann! Die, die nichts zu feiern hatten – Juden, Hindus, Buddhisten, Atheisten – haben einfach mitgefeiert, einfach weil es was zu feiern gab. Leider – und das gefällt mir im Moment gar nicht – weiß ich nicht wirklich, ob ein Moslem unter uns ist. Ich hätte sie gerne mit aufgezählt, aber das wäre nur eine Vermutung.
Der Dalai Lama wurde einmal gefragt, welcher Religion er angehöre und er antwortete, seine Religion sei „Kindness“ (Freundlichkeit, Güte). Wenn doch nur mehr Menschen, auf dieser Welt, so denken würden! Continue reading „Multi-Kulti Christmas und anderes ;)“
Schulbank äähh -boden drücken
Ich stehe um 5:30 auf. Kurz vor 6 wird es hell und um 6:00 wird das Tor von meinem Guesthouse hier aufgeschlossen. Dann laufe ich zum Meer (etwa 800 Meter) Der Weg ist so früh noch menschen- und hundeleer 😉
Dort setze ich mich an das Ende von diesem schönen Steg und gebe mir etwa eine halbe Stunde „Self-Reiki“. Wie das ist? Das kann ich schwer beschreiben, das muss man eigentlich erleben, es kann sich für jeden anders anfühlen und es ist nicht immer gleich.
Es bringt etwas im Körper in Bewegung und ausgehend von der Stelle auf die ich meine Hand lege – sucht sich das Reiki seinen Weg. Klingt verrückt, ja, aber wenn man es fühlt, so wie ich (wieder), weiß man, dass es wahr ist. Den Weg zurück, laufe ich ganz bewusst, sehr langsam und barfuß! Continue reading „Schulbank äähh -boden drücken“
Ein Schneekönig in Kambodscha ;)
Ja – ich freue mich wie ein Schneekönig!!!!
Ich bin heute früh umgezogen. Für den Weg (also für 200 bis 300 Meter) musste ich mir doch tatsächlich ein TukTuk nehmen, denn mein Koffer ist zu schwer um ihn über die Straße (wenn man es so nennen kann) zu tragen. Mein Zimmer ist hell, groß, sauber und kühl! Ich bin freu‘ mich wie ein kleines Kind. Ich habe einen Tisch an dem ich sitzen und schreiben kann und wenn ich wie jetzt auf meinem Bett sitze kann ich durch das (vergittere) Fenster ins Grüne gucken! Ich habe sogar eine kleine Terrasse, einen kleinen Kühlschrank und einen Fernseher. Continue reading „Ein Schneekönig in Kambodscha ;)“
Eine Woche voller Emotionen
Ich habe das Gefühl ich bin schon viel länger, als nur eine Woche, hier. Der erste Reiki Kurs ist heute zu Ende gegangen und ich bin ziemlich erschöpft.Einen Reiki Kurs kann man auch in Deutschland machen. Dort wird es oftmals an (nur) einem Samstag oder am Wochenende angeboten. Das ist hier anders. 5 Tage lang, 6-7 Stunden am Tag. Und wie schon beim letzten mal haben wir morgens oft früher angefangen und sind ständig zu spät zum Mittag- und Abendessen gekommen. Es war wieder richtig anstrengend, aber ich bin sooo froh, dass ich mich entschieden habe den Kurs zu wiederholen. Continue reading „Eine Woche voller Emotionen“
Die ersten Tage
Mein Gecko ist kein auch SINGLE!
Mindestens 3 weitere dieser schönen Tiere sind hier zuhause. Ich hoffe, dass sie im Laufe der Zeit noch alle wirklich groß und stark werden und einen guten Appetit entwickeln. Ich bin um jede Mücke und kleines Tierchen dankbar, dass auf natürliche Weise aus meinem Hüttchen verschwindet. Aber es wäre viel schöner, wenn sie stubenrein wären. Sie „erleichtern“ sich (um es vornehm auszudrücken) wo sie gerade hängen oder krabbeln. Ob an der Decke oder der Wand und die kleinen schwarzen Knüddelchen fallen überall hin und drauf. An die kurzen lauten Schreie der Geckos, also nicht die der Opfer (das geht so schnell – die kommen gar nicht dazu – hoffe ich) habe ich mich schon gewöhnt. Aber als der große heute früh an den Kacheln neben meiner Toilette hing, habe ich doch wieder erschrocken. Continue reading „Die ersten Tage“
So ein schönes „Willkommen“ :))) Back to Vagabond Temple!
Das Wiedersehen mit Pazit und Kobi war soo herzlich, dass ich total gerührt war. Es sind auch noch andere da, die ich vom letzten Mal kenne und ich weiß nicht wie oft ich gestern gehört habe: „Welcome back“, „Welcome again“, „Good to have you here“. Auch einige, die neu sind und hier arbeiten fragten: „Bist du Cordula? ich habe gehört, dass du heute kommst“.
Ich war bereits zum Abendessen mittendrin und voll integriert. Dort saß ich mit folgenden Nationalitäten zusammen: Australien, Süd-Afrika, Kanada, Belgien, Braslien, England! Continue reading „So ein schönes „Willkommen“ :))) Back to Vagabond Temple!“
Mit blauen Fußnägeln nach Kep ;)
In 30 Minuten werde ich abgeholt! Die Fahrt nach Kep wird etwa 3 Stunden dauern (140 km). Meine Nacht war gut und ich habe das schöne große Bett genossen! Zum Frühstück gab es Nudelsuppe mit Rindfleisch und ich bin froh, dass ich in letzter Zeit das „Mit-Stäbchen-Essen“ sehr viel üben konnte, denn ich fühlte mich als einziger Gast im Frühstücksraum doch ein wenig beobachtet.
Hier hat es 32 Grad und es ist schrecklich schwül – alles klebt.
Weiter und Wandlung und ein bisschen Hektik
Ich sitze im Bus zum Flughafen Narita. Die Fahrt dauert 2,5 Stunden und ich freue mich mal wieder tierisch über meinen neuen kleinen Lappy, den ich hier einfach auf meine Knie stellen und losschreiben kann. Warum habe ich den nicht schon früher gekauft? Stattdessen habe ich mich mit einer wackeligen externen Tastatur, die ich nur auf ebenen Flächen nutzen konnte und meinem kleinen Handy-Display rumgeschlagen. Aber! hätte ich das nicht getan, würde ich mich jetzt wahrscheinlich nicht so über den neuen Luxus freuen 😉 Continue reading „Weiter und Wandlung und ein bisschen Hektik“
Hoch hinaus :) auf den Skytree
Der Skytree ist 634 Meter hoch und somit der größte Fernsehturm der Welt und das zweithöchste Gebäude der Welt! Ich sammle Superlative! :)))
Die Aqualine war übrigens der längste Unterseetunnel der Welt, der für Autoverkehr freigegeben ist 😉
Die erste Aussichtspunkt auf den Skytree ist auf 350 Meter. Der Aufzug brauchte sage und schreibe nur 15 Sekunden!!! Ich hab‘ es nur ein bisschen in den Ohren gemerkt. Die Aussicht ist grandios und wieder hatte ich mit dem Wetter Glück. Die Wolken verzogen sich langsam aber sicher. Continue reading „Hoch hinaus 🙂 auf den Skytree“
Oh wie die Zeit rast!
Heute ist schon Montag – seit Donnerstag bin ich nicht mehr zum Schreiben gekommen. J, Yu und ich waren viel unterwegs. Meine Erlebnisse in Nachhinein zu erzählen fällt mir schwer, da es soo viel war.
Wir haben uns die 18 Meter lange Giant Ghibli Clock angesehen und sind im benachbarten Park spazieren gegangen. Die 300 Jahre alte Pinie dort ist wirklich schon etwas alterschwach, braucht schon sehr viele „Krücken“, ist aber noch sehr schön anzusehen. Continue reading „Oh wie die Zeit rast!“
GINZA
Das erste kleine Erdbeben und ein Tag am Meer
Ich saß in meinem Zimmer auf dem Boden und habe meinen Rucksack für den Tag gepackt und plötzlich wackelte alles. Nur ganz kurz – vielleicht 2 oder 3 Sekunden. Ich bin gleich zu J, aber sie hatte es im Erdgeschoss überhaupt nicht bemerkt. Ihr Handy meldete wenig später – Erdbeben Stärke 2,0 – also ein Mini-Wackler 😉 Puh! Also das ist echt kein angenehmes Gefühl. Continue reading „Das erste kleine Erdbeben und ein Tag am Meer“
Shibuya – eines der Stadtzentren Tokyos
Montag Mittag habe ich mich auf den Weg nach Tokyo gemacht! Alleine! Mit dem Zug 😉 Aber es war kein großes Zauberwerk – ich bin hier eingestiegen und 30 Minuten bis zur Endstation gefahren. Es sind etwas 20 Kilometer bis Shibuya und kostet um die 2 Euro. Diese Kreuzung ist wohl die berühmteste von Tokyo. Es wimmelt nur so von Menschen, es ist laut, von allen Seiten wird man von kleinen Werbefilmchen beschallt, die auf den großen Leinwänden an den Häusern gezeigt werden.
Ein besonderes Ziel hatte ich weiter nicht. Ich bin einfach in die abzweigenden Strassen gelaufen. Continue reading „Shibuya – eines der Stadtzentren Tokyos“
Kein Sightseeing am Wochenende – dafür viel Spielen und Sushi ;)
Der Sonntag neigt sich zum Ende und damit auch meine erste Woche hier. Ich habe am Wochenende viel mit Yu gespielt – draußen und drinnen. Gestern haben wir einen Lego-Zoo gebaut, den Pinguin in der Mikrowelle gegart und dann nach kräftigem Umrühren, mit Salz und Pfeffer, an die Giraffe und das Nilpferd verfüttert (war wirklich nicht meine Idee) :))) Continue reading „Kein Sightseeing am Wochenende – dafür viel Spielen und Sushi ;)“


