Oma sein macht Spaß! … und

ist für mich sehr ungewohnt und manchmal etwas anstrengend 😉

Nachdem J ihren arbeitsfreien Tag mit mir zusammen am Fuji verbracht hat, ist die Hausarbeit natürlich liegen geblieben. Also hab‘ ich am Donnerstag etwas ausgeholfen. Küche machen, staubsaugen, Wäsche zusammenlegen …. Die Wäsche wird in Japan übrigens nur mit kalten Wasser gewaschen! Ja – richtig gelesen! Hier gibt es nicht die Frage „Kann ich das mit 60 Grad waschen?“ oder so. Die japanischen Waschmittel sollen stark genug sein, um alles im Kaltwaschgang sauber zu kriegen. Energiesparend ist das auf jeden Fall und die Wäsche sieht auch sauber aus und riecht gut. Continue reading „Oma sein macht Spaß! … und“

Fuji-san 富士山

Gestern habe ich mit J und Yu einen Tagesausflug zum Fuji, dem höchsten Berg Japans, unternommen. Wir hatten so ein mega Glück mit dem Wetter. J war vor ein paar Jahren schon einmal dort – konnte den Vulkan aber leider überhaupt nicht sehen.  Da wir an einem Wochentag unterwegs waren, blieb uns auch der übliche Ausflugs-Stau auf der Strecke sowie das lange Warten an den Kassen erspart. Continue reading „Fuji-san 富士山“

Im Schlaf nach Japan!

Das war ein genialer Flug. Ich habe mir beim Online-Check-In einen Fensterplatz reserviert. Ich weiß nicht mehr von wem ich den Tipp habe, darauf zu achten, dass der Gangplatz in der gleichen Reihe auch schon reserviert wurde. Es hat geklappt – der mittlere Platz blieb tatsächlich leer 😉

Nach einem leckeren Abendessen und einem halben Film, wurde ich durch eine Schlaftablette sooo müde, dass ich innerhalb von wenigen Minuten eingeschlafen bin. Aufgewacht bin ich 1,5 Stunden vor der Landung :)) Ich habe mehr als 7 Stunden geschlafen und mir tun nicht mal die Knochen weh. Nur dicke Füße habe ich wieder. Continue reading „Im Schlaf nach Japan!“

Eine neue Reise beginnt ;)

Ich sitze im Zug zum Flughafen Frankfurt 😉 Der Abschied – von Zuhause und meinen Lieben ist mir echt schwer gefallen! 

Ich habe mir vorgenommen ein bisschen mehr zu schreiben als in den letzten Wochen meiner letzten Reise. Ein „bisschen mehr“ wird da nicht schwierig sein, denn ich habe ja NICHTS mehr geschrieben.

Dafür gab es unterschiedliche Gründe. 

Die Familie, die ich in Japan besucht habe, hat mich ganz ausdrücklich um die Wahrung ihrer Privatsphäre gebeten (ich kann das gut verstehen) und um nicht in irgendein Fettnäpfchen zu treten, habe ich es vorgezogen überhaupt nichts zu schreiben. 

Aber jetzt bin ich genau dorthin wieder unterwegs und ich denke ich habe eine Möglichkeit gefunden, den Wunsch zu respektieren und trotzdem hier – über die Erlebnisse der nächsten 2,5 Wochen zu schreiben 😉  Continue reading „Eine neue Reise beginnt ;)“

Reiki und mein Frosch

Mein Reiki Kurs dauert noch 2 Tage. Im Gegensatz zum Teil 1 in der ersten Woche, müssen wir im Teil 2 zum Schluss einen schriftlichen Test ablegen.

Das maximale (Auf)fassungsvermögen meines Hirns scheint aber inzwischen erreicht zu sein. Ich habe wenig „Freizeit“ zum Lernen und wenn ich dazu komme, habe ich das Gefühl, dass nicht wirklich etwas hängen bleibt.
Wir fangen meistens früher an, hören regelmäßig später auf und kommen immer zu spät zum Essen.

Aber der Kurs faziniert mich. Jeden morgen „behandle“ ich mich eine Stunde lang selbst! Es ist immer ein kleines Abenteuer, denn meine Empfindungen sind oft sehr unterschiedlich und/oder neu.

Ich habe ein paar Meinungsverschiedenheiten mit dem Frosch – oder er mit mir? Continue reading „Reiki und mein Frosch“

Schöne Tage in Kep und zurück zum Vagabond Tempel

Das wichtigste zuerst! Es geht aufwärts :)))
Die letzten Tage ist alles besser geworden. Meine Stiche jucken nicht mehr und mein Schnupfen und das Niesen hat endlich aufgehört. Ab jetzt kann ich die Leiden Allergie-Schnupfen geplagter Menschen nachvollziehen.

Die letzten Tage habe ich es mir in dem Hotel mit dem kleinen Pool gut gehen lassen – viel gelesen, viel gegessen und leckere Shakes getrunken.
Am vorletzten Tag habe ich mich über das Wiedersehen mit Lisa gefreut und wir hatten wieder interessante Gespräche. Continue reading „Schöne Tage in Kep und zurück zum Vagabond Tempel“

„4 Tage Urlaub am Meer“ oder auch „… von Bettwanzen, gesperrten Konten, streunenden Hunden und Tollwut“

Schönes Bild, nicht wahr? Aber so, wie meine Zeit hier, stellt man sich erholsame Tage am Meer nicht vor. Ja, es läuft noch immer nicht „rund“.

Auf der Busfahrt von Phnom Phen nach Sihanoukville (4 1/2 Stunden) habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass mich Nachts Bettwanzen überfallen haben. Man spürt die Stiche nicht und wenn sie nicht gleich genug Blut finden wandern sie ein kleines Stückchen weiter und probieren es erneut. So entstehen kleine „Stich-Straßen“. Ich bin übersät davon 🙁
Die Stiche jucken entsetzlich! Nachdem all meine Salben nicht halfen, hab‘ ich mir eine Cortison-Salbe gekauft.
Dem Hostel habe ich 2 Mails geschickt und nachdem sie nicht reagiert haben, hab ich eine dementsprechende Bewertung abgegeben um andere Reisende zu warnen.
Es sind aber nicht nur die Stiche, es ist auch schon allein die Vorstellung ….
Und natürlich die Angst, die Vieher im Gepäck zu haben! Continue reading „„4 Tage Urlaub am Meer“ oder auch „… von Bettwanzen, gesperrten Konten, streunenden Hunden und Tollwut““

Hoi An und mein endgültiger Abschied von Vietnam

Hoi An ist das bisher schönste Städtchen, dass ich auf meiner Vietnam-Reise gesehen habe. Die Häuser sind maximal 2-stöckig und es kommt mir eher wie ein großes Dorf vor. Ein großes Dorf, dass tausende von Touristen beherbergt.

Die vielen Lampions überall sehen super schön aus – nicht nur Nachts (die Atmosphäre konnte ich auf Fotos garnicht so richtig „einfangen“).
Jedes Haus zur Straße hin verkauft irgendetwas, Souveniers, Schmuck, Klamotten, Restaurants, Bars. Berühmt ist Hoi An auch wegen der vielen Schneider, die von heute auf morgen, alle Kleider und Anzüge maßanfertigen. Continue reading „Hoi An und mein endgültiger Abschied von Vietnam“

„Kurz vor knapp“ : Da Lat – Nha Trang – Hoi An

Die Weiterreise nach Hoi An verlief nicht ohne Hindernisse.

Ich wurde wieder pünktlich vom Hostel abgeholt und wir fuhren erstmal weiter hoch in die Berge. Ein untrainierter Jogger hätte bei manchen Anstiegen ohne weiteres mithalten können.
Der Motor jaulte und der Fahrer holte aus dem vollbesetzten Bus alles raus.
Das gleiche tat er aber auch bergab und wir mussten uns in den Kurven festhalten. Stossdämpfer hat der alternde Bus bestimmt keine mehr und Bremsbeläge auch nicht. Continue reading „„Kurz vor knapp“ : Da Lat – Nha Trang – Hoi An“

Ein Tag – 4 Jahreszeiten – Da Lat

Da Lat liegt 1500 Meter über dem Meeresspiegel.
Am Vormittag ist es Frühling mit einem kühlen Wind. Mittags knallt die Sonne und man sucht den Schatten (28 Grad). Am späten Nachmittag ziehen Wolken auf und Nachts wird es echt kalt (9 Grad).

Auch hier kann man die Gegend am besten mit einem gemieteten Roller erobern. Das kommt für mich aber nicht in Frage. Ich habe jetzt soo viele Leute gesehen, die Unfälle hatten – das werde ich hier schön sein lassen. Continue reading „Ein Tag – 4 Jahreszeiten – Da Lat“

Auf ein neues … zurück nach Vietnam

Der einfachste Weg zurück nach Vietnam wäre ein Flug gewesen, aber das war mir zu teuer. Ich habe mich also für den Landweg entschlossen.
Ich buchte – für 9 Uhr morgens – ein Ticket in einem Bus mit „Sleeping-Seats“ nach Ho Chi Minh. Die Fahrtzeit – 9 Stunden. Da ich Ho Chi Minh schon gesehen hatte und keine weitere Nacht dort verbringen wollte, buchte ich auch gleich noch einen Nachtzug (Abfahrt 22;00 Uhr), weiter nach Nha Trang. Ich war neugierig auf mein Bett in einer 4-Bett-Kabine für die 8-stündige Fahrt.

Ich wurde 15 min vor der Zeit abgeholt und so fiel der Abschied von den Leuten im Vagabond Tempel ziemlich hektisch und kurz aus. Aber ich komme ja wieder 😉 …. dazu später mal mehr. Continue reading „Auf ein neues … zurück nach Vietnam“

7 Tage Detox-Retreat in Kambodscha

Geschafft :))
Ab heute darf ich wieder essen. Zwar nur Früchte und gedämpftes Gemüse, aber auf mehr hätte ich im Moment auch keine Lust.

Es war das erste Mal, dass ich „betreut“ und in einer Gruppe gefastet habe.
Zusätzlich zu insgesamt 3 Stunden Yoga und 2 Stunden Meditation und Dharma Talk am Tag, hatte unsere Detox Gruppe jeden Morgen eine sehr lehrreiche Stunde mit Kobi, dem Lehrer.
Erst hat jeder mal so erzählt, wie es ihm geht und wie der letzte Tag verlaufen ist.
Dann ging es um Themen rund ums Fasten. Was das im Körper alles auslöst und auch wie wir später alleine Fasten können. Alles sehr interessant. Continue reading „7 Tage Detox-Retreat in Kambodscha“

Zurück im Vagabond Tempel

Nachdem die letzten Tage nicht gerade alles „rund“ lief, habe ich mich für eine kleine Auszeit vom Reisen entschieden.
Der Vagabond Temple in Kambodscha, in dem ich ja schon mal 2 Monate war, ist vor ein paar Monaten nah an die vietnamesische Grenze gezogen und von Phu Quoc nicht weit entfernt.

Auf meine kurzfriste Anfrage erhielt ich zunächst eine Absage, weil sie ausgebucht sind. Aber Pazit und Kobi, die Lehrer und Eigentümer, haben – nachdem sie gesehen hatten, dass ich angefragt habe und sich noch gut an mich erinnern – am nächsten Tag geschrieben, dass sie für mich schon irgendwas möglich machen werden.
Das hat mich total gefreut! Continue reading „Zurück im Vagabond Tempel“

Phu Quoc – „Es war einmal eine Trauminsel“

Treffender kann man es wohl in einem Satz nicht ausdrücken. Pech, dass ich den Artikel der Zeit-Online nicht vorher gelesen habe

6 Monate erstickt das Meer an der Ostküste im Müll, 6 Monate die Westküste. Überall wird gebaut. Straßen, Freizeitparks, Hotels.

(an diesem „Strand“ auf dem ersten Bild, läuft jeder vorbei, der mit der Fähre ankommt) Continue reading „Phu Quoc – „Es war einmal eine Trauminsel““

War das eine Mekong Delta Tour???

Ich vermute mal nicht!
1. Tag meiner 2-Tages-Tour:
Um 7:15 Uhr wurde ich von einem schlecht gelaunten, unfreundlichen Guide in meinen „Hotel“ abgeholt. Sie würden bereits seit 15 Minuten in einem anderen Hotel auf mich warten. Die anderen 20 ! Tourteilnehmer, sahen mich entsprechend grimmig an 😉 Zu Fuss ging es zum Bootsanleger. Orange Rettungswesten anziehen und los ging es zum (angeblich) größten Floating Market Vietnams. Das gleiche hatten nochmal 20 weitere Boote vor und so reihten wir uns ein. Die großen Schiffe „verkaufen“ und hängen das was sie verkaufen an einen langen Stab, damit es für alle sichtbar ist.
Die kleinen Boote kaufen ein.
Wir umkreisten, die für mich doch wenigen Marktboote einmal und ich kam mir ein wenig vor, wie bei einem Zoo-Besuch, weil die Touri Boote hintereinander durch die breite Gasse tuckerten und alle Fotos schossen. Continue reading „War das eine Mekong Delta Tour???“

Hi Chi Minh – Saigon

… eine Stadt mit 8 Millionen Einwohnern.
Ich bin ja kein Fan von großen Städten, aber überraschenderweise habe ich mich gefreut. Nach der westlichen „Normalität“ in Neuseeland war ich wieder im asiatischen „Chaos“. Zwei ganz unterschiedliche Welten, die beide ihre Vor- und Nachteile haben.
Landschaftlich ist Neuseeland grandios, beeindruckend, wunderschön! Ich möchte keinen Ausblick, keinen See und keine „große weiße Wolke“ missen.
Ich fühle mich hier in Asien aber mehr „mittendrin“. Mittendrin im Leben einer anderen Kultur. Continue reading „Hi Chi Minh – Saigon“